Im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Longings and Belongings – Über Sehnsüchte und Zugehörigkeiten“ sind wir mit unserem Projekt WHO CARED zu Gast im Düsseldorfer Schauspielhaus.
Die Reihe widmet sich Fragen, die das tägliche Leben in unserer postmigrantischen Gesellschaft prägen: Wer wird gehört, was wird gesehen, wessen Geschichten werden erzählt? Ziel ist es, plurale, vielschichtige und intersektionale Realitäten sichtbar zu machen, gemeinsam zu verhandeln und erfahrbar werden zu lassen. Kuratiert wird die Reihe von Dîlan Kılıç, Referentin für Diversität am D’haus.
Im Mittelpunkt unseres Beitrags steht die Geschichte einer ehemaligen Krankenpflegerin aus dem südindischen Kerala. Gemeinsam mit ihrem Sohn spricht sie über das Ankommen, Arbeiten und Bleiben in Deutschland – und darüber, wie es war, ihre Lebensgeschichte für das digitale Archiv WHO CARED festzuhalten.
Das Gespräch eröffnet einen persönlichen Zugang zu Fragen, die bis heute nachwirken: Wie prägt Migration die Erfahrungswelten verschiedener Generationen? Welche Sehnsüchte und Brüche entstehen dabei? Und wie blicken ehemalige Pflegekräfte auf ihre eigene Geschichte – in einer Gesellschaft, die diese oft kaum kennt oder erinnert?
Moderiert wird das Gespräch von Julia Wadhawan.
Ergänzt wird das Programm durch künstlerische Beiträge, die im Kontext dieser besonderen Geschichten stehen.



