INDERNET – Indian Inspired Visual Culture
2. – 9. Juni 2018

Im Rahmen der 10. Kölner Indienwoche fand die erste INDERNET Ausstellung statt. In Form einer mehrtägigen Veranstaltung wurden über 60 interdisziplinäre Arbeiten von 34 indischen bzw. Indien inspirierten Kreativen präsentiert, die das Internet als Instrument und Bühne zugleich nutzen.

Das Projekt INDERNET möchte die Parallelen und vor allem die Wechselwirkung zwischen digitaler und indischer Kultur erkunden. Hierbei gilt es, auf dem immer schmaler werdenden Grad zwischen Inflation und Innovation, Kommerzialisierung und Selbstverwirklichung, Technologie und Spiritualität, Nationalität und Identität zu balancieren.

Künstler
Anjul Dandekar / Aviral Saxena / Broti Bhattacharya / Costanza Coletti / deadtheduck / Furqan Jawed / Hari Panicker / Hitanshu Bhatt / Janine Shroff / Jas Charanjiva / Jasjyot Singh Hans / Jayesh Raut / Johnny Ganta / Kanika Sethi / Kashmira Sarode / Khyati Trehan / Kira Issar / Kunal Anand / Kunel Gaur / Malik Heilmann / Meroo Seth / Mira Malhotra / Nisha Sethi / *Pardon My Hindi / Reshidev RK / Rhea Gupte / Safomasi / Sajid Wajid Shaikh / Sanchit Sawaria / Sanjay Patel / Shiva Nallaperumal / Shreyansh Agarwal / Shruthi Venkataraman / Tashita Mukherji

Veranstalter
Deutsch-Indische Gesellschaft Köln/Bonn e.V.

Kuration und Umsetzung
Manoj Kurian Kallupurackal und Vineetha Panalickal (Masala Movement e.V.)

Partner

Film
Kai Hattermann (Kamera)
Manoj Kurian Kallupurackal (Schnitt)
Ahjosh Elavumkal (Postproduktion)
Todh Teri (Musik)

Fotos
Nicole Hoppe

„Herzlichen Dank für Eure tolle Arbeit! Als in Deutschland aufgewachsene Südinderin sprechen mir die Werke aus vollster Seele; ob die Darstellung der Tiffin Towers oder die indische Matrjoschka – Ihr habt definitiv den Zeitgeist getroffen! Ich wünsche Euch weiterhin viel Erfolg und hoffe auch im nächsten Jahr Eure Ausstellung zu besuchen!“

Annu

„Welche wunderbaren Ort ihr geschaffen habt – voller Farben, Inspiration und guter Energie. Ich bin sehr begeistert und wünsche allen Künstlern und Beteiligten Erfolg auf der ganzen Linie!“

Antigoni

„Loved seeing new India, culture and religion in fresh perspective. Keep up the good work!“

Aradhana

„Great show! Wish you all the best and hope to see many more such shows here.“

Preeti

„Ich bin fasziniert von der Vielfalt der dargebotenen Exponate. Die unterschiedlichen Kunstformen, Musik und Kochwerke tragen zu einer gelungenen Mischung bei. Atmosphärisch habe ich mich hier sehr wohl gefühlt. Danke!“

Helga

„Die Ausstellung hat mir super gefallen. Ich kam als Gast und ging als Freund. Tolle Arbeit!“

Vagi

„You have managed to depict a mix of India with post-modernity, hybridity and digital dystopia. Very well organized and illustrated.“

Rajiv

BEER & MARTINI
Jayesh Raut

In Anlehnung an die Mughal Miniaturen zeigt Jayesh Rauts Party Miniaturen traditionelle Figuren, die sich bei Martini und Bier modernen Dating-Ritualen widmen.

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BOMBAY
Kunel Gaur

Bombay. Bomb by the bay. Kunel Gaurs malerische Hommage an Bombay, die Vintage-Bollywood-Poster-Schriftzüge mit andere Elemente aus Hindi-Filmen verwebt.

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BROMANCE
Sanchit Sawaria

Sanchit Sawarias plakatives Artwork feiert Männerfreundschaften und Brüderlichkeit.

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DAANAVS
Aviral Saxena

Aviral Saxena versteht Menschen als destruktive, vergnügungssüchtige Dämonen, angetrieben von der Sehnsucht nach sofortiger Befriedigung. In der hinduistischen Mythologie galten die Danavas als Dämonen, die gegen die Götter rebellierten.

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DON’T MESS WITH ME
Jas Charanjiva

Jas Charanjivas pinke Frau ist ein Symbol der indischen Frau, die auf die Straße geht und alle warnt, die sich mit ihr anlegen wollen.

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DOPE
Sajid Wajid Shaikh

Sajid Wajid Shaikh verwendet schöne Farbverläufe auf Devanagri-Buchstaben und fordert damit auf, die Leichtigkeit und Fröhlichkeit im Alltag wahrzunehmen.

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ELECTRONICA
Reshidev RK

Je mehr sich verändert, desto mehr bleibt gleich. Für Reshidev RK ist 2063 aus unserer heutigen Welt nicht mehr zu erkennen, bis man sich die immer grösser werdende Kluft in der Gesellschaft anschaut.

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ISHQ
Furqan Jawed

Furqan Jawed inszeniert das Urdu-Wort für Liebe Ishq und verwendet dafür eine moderne Typographie, die von traditioneller Kalligraphie inspiriert ist.

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LUSH
Johnny Ganta

Johnny Gantas Lush ist eine digital konstruierte Collage-Traumlandschaft, die als ein gesteigertes Sinnesvehikel für die mystische Seite der Realität fungiert. Im Gegensatz zu dem, was wir in unserer täglichen Realität erleben, steht Lush für eine Flora und Fauna dominierte Welt.

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MODERN INSIGHT
Janine Shroff

Janine Shroff untersucht die Gegensätze, mit denen die meisten indischen Frauen leben, und versucht, traditionelle Werte mit einer modernen Lebensweise in Einklang zu bringen.

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READING TIME
deadtheduck

Madhav Nair zeichnet unter dem Namen deadtheduck das Bild des modernen Menschen, desorientiert und getrennt von seinem Leben und seinem Rhythmus. Manchmal ist die Toilette der einzige Ort, an dem Entspannung möglich ist.

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TAKE ME TO WONDERLAND
Kunel Gaur

Kunel Gaur verneigt sich vor Alice im Wunderland und inszeniert die Charaktere im Bonnie-and-Clyde Stil auf der Flucht.

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THUG LIFE
Nisha Sethi

Nisha Sethi erinnert uns an die Herkunft des Begriffs Thug Life – die Thuggees Indiens. Thuggees waren Gruppen von Gangstern, die der Göttin Kali folgten. Seitdem wird das Hindi-Wort Thug auf der ganzen Welt für Gangster verwendet.

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TIFFIN TOWERS
Kunal Anand

Kunal Anand vermischt die Innenansicht von Wohnhäusern in Bombay und den sogenannten Tiffin Towers, in denen der Lunch transportiert wird. Ein Spiel zwischen Innen und Aussen, zwischen Tradition und modernem Lifestyle.

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